Die Diskussionen rund um das umstrittene Champions-League-Duell zwischen FC Bayern München und Paris Saint-Germain nehmen kein Ende. Nach den hitzigen Debatten über mögliche Fehlentscheidungen des Schiedsrichters hat nun auch PSG-Trainer Luis Enrique mit einer Aussage für massive Reaktionen gesorgt.
Berichten zufolge verteidigte Enrique auf der Pressekonferenz öffentlich das viel diskutierte Handspiel von João Neves und reagierte dabei äußerst provokant auf die Kritik aus München. Mit den Worten: „Wenn man auf dem Platz nicht gewinnen kann, sucht man nach einem Sündenbock…“ soll der Spanier indirekt gegen Bayern und die deutschen Medien geschossen haben. Die Aussage verbreitete sich innerhalb weniger Minuten in sozialen Netzwerken und sorgte besonders unter Bayern-Fans für große Empörung.
Viele Beobachter werteten die Bemerkung als respektlos gegenüber der Frustration der Münchner, die sich nach mehreren strittigen Szenen klar benachteiligt fühlten. Vor allem die nicht gegebene zweite Gelbe Karte sowie die Diskussion um einen möglichen Handelfmeter standen erneut im Mittelpunkt der Schlagzeilen. Zahlreiche deutsche Medien bezeichneten Enriques Kommentar als unnötige Provokation in einer ohnehin bereits aufgeheizten Situation.
Doch der eigentliche Moment, über den inzwischen ganz Europa spricht, kam erst wenige Minuten später. Denn als Vincent Kompany nach Enriques Aussagen gefragt wurde, reagierte der Bayern-Trainer überraschend ruhig – aber mit einer Antwort, die den gesamten Raum verstummen ließ.
Kompany soll lediglich gesagt haben:
„Respekt zeigt man nicht in Pressekonferenzen. Respekt zeigt man auf dem Platz.“
Ein kurzer Satz, doch genau dieser Moment sorgte laut mehreren Berichten für eisige Stimmung im Presseraum. Journalisten beschrieben die Reaktion als „extrem kalt“ und „perfekt platziert“. Angeblich habe selbst Luis Enrique für einige Sekunden keine direkte Antwort mehr gefunden.
Unter Bayern-Anhängern wurde Kompanys Reaktion sofort gefeiert. Viele lobten die Ruhe und Professionalität des Trainers, der trotz der hitzigen Diskussionen keine langen Angriffe startete, sondern mit wenigen Worten ein klares Zeichen setzte. Gleichzeitig zeigt die gesamte Situation, wie emotional und explosiv das Verhältnis zwischen beiden Lagern nach diesem Spiel geworden ist.
Klar ist jedenfalls: Dieses Duell endet nicht mit dem Schlusspfiff. Die Spannungen zwischen PSG und Bayern könnten die Schlagzeilen noch lange dominieren – und die Fans beider Vereine warten bereits gespannt auf das nächste Aufeinandertreffen dieser europäischen Schwergewichte.