Laut einem Bericht von Vanguard vom Dienstag, 14. Juli 2026, erklärte Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps, dass seine Spieler nach der Halbfinal-Niederlage gegen Spanien bei der FIFA-Weltmeisterschaft „am Boden zerstört“ gewesen seien. Die Pleite beendete die Hoffnungen der Équipe Tricolore auf den Gewinn ihres dritten WM-Titels.
Der französische Trainer räumte ein, dass die Niederlage für seine Mannschaft besonders schmerzhaft gewesen sei, nachdem sie zuvor ein beeindruckendes Turnier gespielt und große Erwartungen auf eine erneute Finalteilnahme geweckt hatte.
Deschamps übte nach der Partie zudem indirekte Kritik am Schiedsrichter Iván Barton aus El Salvador. Gleichzeitig betonte er jedoch, dass Frankreich zunächst die Verantwortung für die eigene Leistung übernehmen müsse.
„Aber zuerst sind wir selbst schuld. Ich möchte niemandem die Schuld geben“, sagte Deschamps.
Frankreich war mit einer beeindruckenden Form ins Halbfinale gegangen und hatte sich mit offensivstarken Auftritten als eine der spektakulärsten Mannschaften des Turniers präsentiert.
Die Franzosen erzielten auf dem Weg ins Halbfinale 16 Tore in sechs Spielen und erhielten dafür viel Lob für ihren attraktiven Offensivfußball.
Ihre Leistungen führten zu Vergleichen mit einigen der besten Mannschaften der WM-Geschichte. Vor allem ihre Durchschlagskraft, Kreativität und Konstanz wurden von Experten hervorgehoben.
Trotz des starken Turnierverlaufs platzten Frankreichs Titelträume jedoch im Halbfinale gegen Spanien. Die Spanier kontrollierten über weite Strecken das Spiel, nutzten ihre Chancen konsequent und ließen den amtierenden Weltmeister keine Möglichkeit mehr, ins Spiel zurückzufinden.
