„ICH HABE VIEL ZU LANGE GESCHWIEGEN … ABER DIE MENSCHEN MÜSSEN WISSEN, WAS WIRKLICH ZWISCHEN MESSI UND MIR PASSIERT IST!“
Marc Cucurella hat sich erstmals ausführlich zu den Schlagzeilen rund um seinen angeblichen Streit mit Lionel Messi während des WM-Finales zwischen Spanien und Argentinien geäußert. Die Geschichte sorgt derzeit für großes Aufsehen in den sozialen Medien, da Cucurella eine sehr emotionale Erklärung für den Vorfall geliefert haben soll.
Nach seinen Aussagen habe es nie seine Absicht gewesen, Messi zu provozieren oder eine Auseinandersetzung zu beginnen. Vielmehr wollte der spanische Nationalspieler den argentinischen Superstar nach dem Spiel um dessen Trikot bitten. Der Grund dafür sei besonders bewegend gewesen: Sein ältester Sohn, der laut Cucurella mit einer Sprachentwicklungsverzögerung lebt, bewundere Lionel Messi seit vielen Jahren und habe sich nichts sehnlicher gewünscht als ein Trikot seines großen Idols.
Cucurella erklärte, dass er während einer kurzen Unterbrechung im Spiel seine Hand gehoben habe, um Messis Aufmerksamkeit zu gewinnen. In der aufgeheizten Atmosphäre des Endspiels sei diese Geste jedoch offenbar falsch verstanden worden. Nach seiner Schilderung habe Messi angenommen, dass der Spanier ihn provozieren oder sich über ihn lustig machen wolle.
„Ich wollte nur höflich mit ihm sprechen“, soll Cucurella erklärt haben. „Ich dachte an meinen Sohn und daran, wie glücklich ihn dieses Trikot machen würde. Stattdessen entwickelte sich alles völlig anders, als ich es mir vorgestellt hatte.“
Der Verteidiger berichtete weiter, dass Messi daraufhin eine scharfe Bemerkung gemacht und sich unmittelbar an den Schiedsrichter gewandt habe. Dieser habe den Vorfall registriert, wodurch die Situation zusätzlich an Spannung gewann. Cucurella gab zu, dass ihn dieser Moment tief getroffen habe, da seine eigentlichen Beweggründe völlig missverstanden worden seien.
Besonders emotional wurde seine Schilderung, als er über seinen Sohn sprach. Er erklärte, dass dessen Bewunderung für Messi trotz des Vorfalls unverändert geblieben sei. Gerade deshalb habe ihn die Situation persönlich so sehr belastet. Er habe sich gewünscht, seinem Sohn eine unvergessliche Freude zu bereiten, stattdessen sei aus dem Moment eine öffentliche Kontroverse entstanden.
Auf die Frage, was Messi unmittelbar nach dem Zwischenfall zu ihm gesagt habe, antwortete Cucurella, der Argentinier habe ihm sinngemäß zu verstehen gegeben, dass er sich auf das Spiel konzentrieren und ihn in Ruhe lassen solle. Ob diese Worte tatsächlich genau so gefallen sind, lässt sich unabhängig nicht bestätigen.
Weder Lionel Messi noch der argentinische Fußballverband haben sich bislang öffentlich zu dieser Darstellung geäußert. Daher bleibt unklar, ob sich der Vorfall tatsächlich so abgespielt hat, wie Cucurella ihn schildert. Ohne eine Bestätigung beider Seiten lässt sich die Geschichte nicht als gesicherte Tatsache einordnen.
Dennoch zeigt der angebliche Vorfall, wie schnell Missverständnisse in einem hoch emotionalen WM-Finale entstehen können. Auf dem Platz herrschen enormer Druck, intensive Emotionen und höchste Konzentration. Schon eine kleine Geste kann in einem solchen Moment anders interpretiert werden, als sie eigentlich gemeint war.
Viele Fußballfans hoffen nun, dass beide Spieler ihre unterschiedlichen Sichtweisen eines Tages persönlich klären können. Schließlich verbindet sie vor allem eines: der Respekt vor dem Fußball und die Leidenschaft für den Sport, die Millionen Menschen weltweit begeistert.
