Bayern Münchens 7:2-Sieg gegen Tottenham – Wer fehlt?
Der 7:2-Auswärtssieg des FC Bayern München bei Tottenham Hotspur am 1. Oktober 2019 gehört bis heute zu den spektakulärsten Champions-League-Abenden der Vereinsgeschichte. Die Münchner drehten ein zunächst ausgeglichenes Spiel in der zweiten Halbzeit komplett auf und sorgten in London für ein wahres Fußball-Beben. Serge Gnabry erzielte gleich vier Treffer, Robert Lewandowski traf zweimal und Joshua Kimmich steuerte ebenfalls ein Tor bei.
Doch wer erinnert sich noch daran, wer bei diesem historischen 7:2-Sieg fehlte oder nicht zum Einsatz kam? Gerade im Rückblick wird deutlich, wie stark der Bayern-Kader schon damals besetzt war.
Ein Star saß zunächst auf der Bank
Besonders auffällig war, dass Thomas Müller nicht in der Startelf stand. Der spätere Rekordspieler des FC Bayern musste sich zunächst mit einem Platz auf der Ersatzbank begnügen. Auch Thiago Alcântara gehörte zunächst nicht zur Anfangsformation. Beide verfügten über enorme internationale Erfahrung und hätten normalerweise gute Chancen auf einen Startplatz gehabt.
Im Laufe der Partie kam Thiago allerdings zum Einsatz. Trainer Niko Kovač nutzte seine Wechselmöglichkeiten, um nach der Pause noch mehr Kontrolle und Dynamik ins Münchner Spiel zu bringen. Die Bayern hatten zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen, Tottenham immer stärker unter Druck zu setzen.
Auch Martínez blieb zunächst draußen
Ein weiterer prominenter Name war Javi Martínez. Der spanische Mittelfeldspieler beziehungsweise Innenverteidiger wurde ebenfalls nicht von Beginn an eingesetzt. Erst später kam er für Jérôme Boateng ins Spiel. Die taktische Entscheidung zeigte, dass Kovač auf eine Mannschaft setzte, die vor allem mit Tempo und offensiver Beweglichkeit agieren sollte.
In der Startelf standen unter anderem Manuel Neuer, Benjamin Pavard, Niklas Süle, Jérôme Boateng, David Alaba, Joshua Kimmich, Corentin Tolisso, Serge Gnabry, Philippe Coutinho, Kingsley Coman und Robert Lewandowski.
Wer besonders auffällig fehlte
Interessant ist auch ein Blick auf die Ersatzbank. Spieler wie Thomas Müller, Thiago, Javi Martínez, Ivan Perišić und Alphonso Davies standen zur Verfügung, wurden aber nicht alle von Anfang an eingesetzt. Gerade diese enorme Qualität auf der Bank machte den damaligen Bayern-Kader so gefährlich.
Die Partie zeigte eindrucksvoll, dass Bayern nicht nur elf starke Spieler besaß. Selbst wenn einzelne Stars nicht starteten, konnte die Mannschaft weiterhin Weltklasse-Fußball spielen. Das war einer der entscheidenden Gründe für die beeindruckende zweite Halbzeit.
Ein historischer Abend
Tottenham ging zunächst durch Heung-Min Son in Führung. Joshua Kimmich antwortete jedoch schnell, bevor Lewandowski Bayern noch vor der Pause mit 2:1 in Führung brachte. Nach dem Seitenwechsel explodierte die Offensive endgültig. Gnabry traf innerhalb kurzer Zeit mehrfach und wurde zum überragenden Mann des Abends. Lewandowski setzte ebenfalls noch einen drauf. Am Ende stand ein unglaubliches 7:2 auf der Anzeigetafel.
Für Tottenham war es eine der bittersten Heimniederlagen der Vereinsgeschichte, während Bayern mit diesem Auftritt ein deutliches Signal an ganz Europa sendete. Der Sieg bewies, wie viel Qualität und Tiefe im Münchner Kader steckte.
Fazit
Wer beim 7:2 gegen Tottenham fehlte, ist deshalb fast genauso interessant wie die Spieler, die auf dem Platz standen. Müller, Thiago, Martínez und weitere Hochkaräter machten deutlich, dass Bayern über eine außergewöhnliche Kaderbreite verfügte.
Vor allem aber bleibt dieser Abend wegen der unglaublichen Offensive unvergessen: Sieben Tore in London, vier davon durch Serge Gnabry. Der 7:2-Erfolg bleibt ein Paradebeispiel dafür, wie Bayern München auf Europas größter Bühne auftreten konnte – dominant, effizient und gnadenlos.