Beim FC Bayern München nimmt die Begeisterung für Ismaël Saibari offenbar konkrete Formen an. Sportvorstand Max Eberl hat den Offensivspieler mit ungewöhnlich deutlichen Worten gelobt und damit die Spekulationen über die Zukunft des vielseitigen Angreifers weiter angeheizt.
„Wir kennen Ismael schon seit einiger Zeit“, erklärte Eberl. Der entscheidende Moment, in dem sich die Bayern-Verantwortlichen endgültig von Saibaris Qualitäten überzeugt hätten, sei ausgerechnet eine Partie gegen den Rekordmeister gewesen. Obwohl Bayern die Begegnung gewann, bereitete der Spieler den Münchnern große Probleme.
Vor allem Saibaris Geschwindigkeit und seine Vielseitigkeit sollen Eberl beeindruckt haben. „Er hat uns immer wieder Probleme bereitet, obwohl wir gewonnen haben. Er hat etwas Besonderes“, so der Bayern-Verantwortliche.
Diese Aussage dürfte mehr sein als ein gewöhnliches Kompliment. Saibari verkörpert genau jene Eigenschaften, die im modernen Bayern-System unter Vincent Kompany gefragt sind: Dynamik, Flexibilität und die Fähigkeit, mehrere offensive Positionen auszufüllen. Für Kompany könnte der Spieler damit zu einer interessanten taktischen Option werden.
Gleichzeitig wirft ein möglicher Transfer Fragen auf. Bayern verfügt bereits über einen hochkarätig besetzten Offensivbereich. Sollte Saibari tatsächlich nach München wechseln, müsste Eberl erklären, welche konkrete Rolle für ihn vorgesehen ist. Ein Platz auf der Bank dürfte kaum das Ziel eines solchen Transfers sein.
Für zusätzliche Brisanz sorgt Saibaris eigene positive Haltung gegenüber dem Fußball unter Kompany. Der Spieler hat öffentlich betont, dass ihm die intensive Spielweise des Trainers gefällt und er sich auf seine neue Aufgabe freue. Damit verdichten sich zumindest die Signale, dass beide Seiten sportlich gut zusammenpassen könnten.
Noch bleibt abzuwarten, wie konkret die Gespräche tatsächlich sind. Eberls Aussagen zeigen jedoch deutlich: Saibari ist in München längst kein unbekannter Name mehr. Wenn der Bayern-Sportvorstand von einem Spieler sagt, er habe „etwas Besonderes“, dürfte das Transfergerücht eine neue Dimension erreicht haben.
