Der Schweizer Nationalspieler, der als einer der zuverlässigsten Schlussmänner der Bundesliga gilt, wurde bis zum Abschluss einer internen Untersuchung suspendiert. Club-Quellen sprechen von einem „ernsten“ Vorgang, wollen aber bislang keine weiteren Details preisgeben.
Kobel, 26, war seit seinem Wechsel vom VfB Stuttgart ein Eckpfeiler der Dortmunder Defensive. Seine souveräne Ausstrahlung, präzise Spieleröffnung und große Nervenstärke in wichtigen Partien halfen einer Mannschaft, die oft auf des Messers Schneide stand. Fans und Teamkollegen sahen in ihm eine langfristige Lösung im Tor.
Dieses Gefühl von Stabilität ist innerhalb weniger Stunden zerplatzt.
Nach Informationen aus dem Club wurde die Entscheidung nach einer nächtlichen Krisensitzung der Führungsebene getroffen. Kobel soll heute früh über die Freistellung informiert worden und anschließend ohne Medienkontakt vom Trainingsgelände gefahren sein. Eine offizielle Stellungnahme des Spielers oder seiner Vertreter liegt bislang nicht vor.
Der Zeitpunkt könnte kaum ungünstiger sein. Dortmund steht vor einer entscheidenden Phase der Saison – und der plötzliche Ausfall der Nummer eins zwingt zu einem radikalen Umdenken. Zweiter Torhüter Alexander Meyer wird voraussichtlich einspringen, während der Club bereits Notfall-Optionen auf dem Transfermarkt prüft.
Die Fans reagierten in den sozialen Medien mit einer Mischung aus Unglauben und Frust. Viele fordern Transparenz, andere sind schlicht schockiert, dass ein Spieler mit Kobels Ruf in eine solche Situation geraten konnte.