„Es war schrecklich … er war ein Albtraum für mich!“ – Deniz Undavs emotionales Geständnis nach der Bayern-Niederlage
Die 1:5-Niederlage des VfB Stuttgart gegen den FC Bayern München hat deutliche Spuren hinterlassen. Besonders Deniz Undav zeigte sich nach dem Schlusspfiff sichtlich enttäuscht. Der Stürmer, der normalerweise mit seiner körperlichen Präsenz, seinem Abschluss und seiner kämpferischen Art für Gefahr sorgt, fand gegen die Münchner kaum ins Spiel.
Unmittelbar nach der Partie soll Undav offen über die Schwierigkeiten gesprochen haben, mit denen Stuttgart während der gesamten Begegnung konfrontiert war. Dabei machte der Angreifer deutlich, dass ihn die Niederlage nicht völlig überrascht habe. Bayern habe von Beginn an enormen Druck aufgebaut und Stuttgart kaum Zeit gegeben, den eigenen Rhythmus zu finden.
„Es war schrecklich. So ein Spiel willst du als Stürmer natürlich nicht erleben“, soll Undav sinngemäß erklärt haben. Besonders ein Bayern-Spieler habe ihm das Leben extrem schwer gemacht. Immer wieder sei er eng bewacht worden, während gleichzeitig die Räume für Kombinationen fehlten.
Im Mittelpunkt stand dabei ausgerechnet ein Münchner, gegen den Undav offenbar überhaupt kein Mittel fand: Joshua Kimmich. Der Bayern-Kapitän agierte nicht nur im Mittelfeld, sondern beeinflusste das Spiel mit seiner Übersicht, seinem Pressing und seiner Fähigkeit, gefährliche Situationen früh zu erkennen. Für Undav bedeutete das, dass viele Angriffsversuche bereits im Ansatz gestoppt wurden.
„Er war ein Albtraum für mich“, lautete die emotionale Beschreibung, die nach der Partie für Aufmerksamkeit sorgte. Ob diese Worte tatsächlich exakt so gefallen sind, lässt sich ohne eine verlässliche Originalquelle allerdings nicht bestätigen. Die Aussage passt jedoch zu dem Eindruck, den die Partie vermittelt hatte: Stuttgart fand kaum Lösungen gegen die dominante Münchner Mannschaft.
Der VfB versuchte zwar, nach dem Rückstand zu reagieren, doch Bayern kontrollierte weite Teile der Begegnung. Mit schnellem Passspiel, aggressivem Gegenpressing und hoher individueller Qualität brachte der Rekordmeister die Stuttgarter Defensive immer wieder in Schwierigkeiten. Am Ende stand ein deutliches 5:1 auf der Anzeigetafel.
Für Undav war die Partie deshalb auch persönlich bitter. Als Stürmer lebt er davon, in gefährliche Positionen zu kommen, Bälle festzumachen und seine Mitspieler einzusetzen. Gegen Bayern bekam er jedoch nur wenige Möglichkeiten, seine Stärken auszuspielen. Jeder Versuch, sich aus der Umklammerung zu lösen, wurde von den Münchnern konsequent beantwortet.
Trotz der Enttäuschung wollte Undav offenbar nicht nach Ausreden suchen. Stattdessen erkannte er die Leistung des Gegners an. Bayern habe an diesem Tag gezeigt, warum die Mannschaft zu den stärksten Teams Deutschlands gehört.
Für Stuttgart bleibt nun die Aufgabe, die Niederlage schnell abzuhaken. Eine solche Partie kann schmerzhaft sein, gleichzeitig aber wichtige Erkenntnisse liefern. Für Undav persönlich dürfte vor allem eines klar sein: Beim nächsten Duell mit Bayern muss eine bessere Lösung gefunden werden.
Denn gerade solche schwierigen Spiele entscheiden darüber, wie ein Stürmer auf höchstem Niveau mit Druck umgeht. Die Niederlage war bitter – doch sie könnte für Undav und den VfB Stuttgart zugleich ein Anstoß sein, beim nächsten Mal eine ganz andere Antwort zu geben.
